• Lifta

    Experimentelle Dokumentation
    DV (4:3)
    15:35 min
    Englische Sprache
    Israel
    2013

    „Lifta“ ist ein kleines Gebiet in der Nähe von Jerusalem. Dort leben Obdachlose mit verschiedenen sozialen Hintergründen zusammen.
    Eine dieser Personen nennt sich Gabriel, und führt wie ein roter Faden durch den Film. Seine konfuse Geschichte kreiert ein bizarres Bild von einer Person und ihrem zu Hause. Vielerlei Einflüsse haben ihn zu der Person gemacht, die er heute ist.
    Bei all dem, was er offenherzig und gesprächig von sich gibt, stellen sich jedoch Fragen:
    Ist das wirklich wahr?
    Scherzt er nur?
    Was können wir glauben?
  • Stadt, Land, Fluss & Heimat

    Dokumentarisches Essay
    HD (16:9)
    10:24 min
    Deutschland
    2015

    Sagt mir, was ist heute noch von der DDR übrig geblieben?
    Was hat sich seit der Wende alles verändert?
    In einem filmischen Essay gehen wir auf die Suche nach den Überbleibseln eines 40 Jahre existierenden Staates. Die Aufnahmen sind größtenteils auf einer Zugfahrt zwischen ehemals Ost und West entstanden. Wir lauschen einem Gespräch zwischen Rotraut Oehmke, Pauline Wede und Sabine Janz.
  • Loneliness

    Experimentalfilm
    Super 8
    5:15 min
    Internationaler Sound
    Estland
    2013

    Der Kurzfilm „Loneliness“ beschreibt meine Gefühle im November an der Küste Tallinns ,Estland. Wie der Titel bereits verrät geht es um das Ge- fühl Einsamkeit, welches mich im Spätherbst in diesem skandinavischen Land heimgesucht hat. Mit Hilfe von Strandspielzeugen, die ich bedient habe, versuche ich die Monotonie und den Kampf um das „Nicht- Alleine Sein“ zu verdeutlichen. Die Qualität des Films in Schwarz/Weiss und das Format des Super8 Material verleiht dem Film zudem mehr Authentizität.
  • Shabbat

    dokumentarischer Kurzfilm
    HDV (16:9)
    8:40 min
    Israel
    2014

    Was ist Religion für uns heute?
    Welche Bedeutung hat sie?
    Wie sehr beeinflusst sie unser tägliches Leben?
    Als eine dokumentarische Recherche zwischen Religion und Alltagsleben begibt sich der Film „Shabbat“ auf eine Reise durch das bunte Markttreiben Jerusalems, Israel. Neben orthodoxen Juden tummeln sich muslimische Frauen, die geschäftig ihre Ware anpreisen. Touristen, sowie Israelis, inspizieren die angepriesene Ware. Dazwischen spielen Kinder. Die kontroverse politische und religiöse Situation des kleinen Landes im Nahen Osten scheint in den Hintergrund zu geraten, vor der Lebendigkeit des Marktgeschehens. Es wird sichtbar, wie wichtig Alltag unter ständigem Bombendrohungen ist.
    Weiterhin fällt auf, wie unterschiedlich die Betrachtung von Sauberkeit und Hygiene im Vergleich zu Europa ist, wenn der Markt schließt. Die Marktschreier preisen ihre letzten Waren an. Die Kartons bekommen einen Stoß. Der Rest wird auf dem Boden verteilt. - Was heisst Sauberkeit dort?
    Das Horn erklingt. Das Treiben kommt zu einen jehen Ende. Alle orthodoxe Juden heissen den wöchentlichen Shabbat willkommen. Sie gehen nach Hause, zünden eine Kerze an und verbringen ihre Zeit mit ihrer Familie; beten und feiern.
  • The Clash

    Experimentalfilm
    DV (16:9)
    6:45min
    Internationaler Sound
    Deutschland
    2016

    „The Clash“ ist ein experimenteller Film, der auf der Metaebene arbeitet und viele Sound- und Bildspuren zusammenbringt. Er kann verstörend wirken, vielleicht sogar vertraut, er kann aufwühlen und zum Nachdenken anregen, wobei eine gewisse Ebene des Humors über unsere heutige Welt stets mitschwingt.
    Ist es vielleicht doch nur ein Tagtraum in einer ganz normalen Lebenssituation?